13. August 1961, der Tag des Mauerbaus Drucken E-Mail

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dgs_button_grau_transparent.pngWie ihr sicher wisst, ist Deutschland ab 1949 für über 50 Jahre in Ost- und Westdeutschland geteilt gewesen. Der Osten wurde zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der Westen zur Bundesrepublik Deutschland (BRD). Grund dafür waren die nicht zu vereinbarenden politischen Systeme der Sowjetunion (UdSSR) auf der einen Seite und der westlichen Siegermächte auf der anderen Seite. 

In den Jahren von 1949 bis Anfang der 60er entwickelte sich in der BRD das Wirtschaftswunder. In der DDR lief die Wirtschaft nicht so gut.
Am Sonntag, den 13. August 1961, begannen nachts gegen 1 Uhr Streitkräfte der DDR, die Grenze zwischen Ost- und Westberlin abzuriegeln. Es entstand eine Mauer von ca. 170 Kilometern Länge. Sie sollte verhindern, dass DDR-Bürger in den deutschen Westen fliehen konnten. DDR-Grenzsoldaten mussten im Falle eines Fluchtversuches auf den Flüchtigen schießen. Eine genaue Zahl der Todesopfer ist nicht bekannt. Die Forschung sagt, dass es sich um eine Zahl zwischen 136 und 245 Menschen handle. Die DDR selbst nannte die Mauer übrigens „befestigte Staatsgrenze“ bzw. „antifaschistischen Schutzwall“. Sie sollte die DDR vor Eindringlingen aus der BRD schützen.  
Warum der Tag des Mauerbaus?
Am Tag des Mauerbaus, dem 13. August, soll jährlich der Opfer der Teilung gedacht werden. Viele Familien wurden auseinander gerissen, Menschen wurden unterdrückt, ihrer Freiheit beraubt und ermordet. 28 Jahre lang mussten die Menschen in beiden Teilen Deutschlands auf den Fall der Mauer und das Ende der deutschen Teilung warten.