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Heute ist der Internationale Tag der Muttersprache. Jedes Jahr am 21. Februar ruft die UNESCO zur ?Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit? auf. Damit meint die UNESCO zweierlei:


1.    Weltweit sind viele Minderheitensprachen vom Aussterben bedroht. Oft liegt das daran, dass diese Sprachen weder in der Schule noch im Beruf benutzt werden. Auch die Gebärdensprache ist eine Minderheitensprache. Wie ihr wisst, haben viele Gehörlose nicht die Möglichkeit in Schule oder Beruf in ihrer Muttergebärdensprache zu kommunizieren. Da die eigene Sprache aber ein Teil der kulturellen Identität jedes Menschen ist, sollen laut UNESCO alle Sprachen auch weiterhin bestehen bleiben.


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2.    Außerdem geht es der UNESCO an diesem Tag um Mehrsprachigkeit und Fremdsprachenunterricht: Die UNESCO sieht darin den Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt der Menschen. Hörende, die zum Beispiel die Gebärdensprache lernen, beschäftigen sich selbstverständlich auch mit der Kultur Gehörloser. Sie entwickeln Respekt und Verständnis für die zunächst fremde Kultur.