zensus_2011

dgs_button_grau_transparent.pngHinter dem Begriff ?Zensus 2011? verbirgt sich die erste gesamtdeutsche Volkszählung seit der deutschen Wiedervereinigung. Derzeit wird heiß diskutiert, ob und warum das Sammeln von Daten über die Bevölkerung notwendig ist. Doch was steckt genau dahinter? Vom 09. Mai 2011 bis Ende Juli 2011 wird eine Stichprobe von Einwohnern befragt.



Welche Ziele hat der Zensus?
Der Zensus 2011 verfolgt zwei Ziele:
Erstens soll festgestellt werden, wie hoch die amtliche Einwohnerzahl in Deutschland ist. Das ist z. B. für die Stimmverteilung der Bundesländer im Bundesrat, die Sitze von Deutschland im Europaparlament, für den Länderfinanzausgleich und für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts wichtig.
Zweitens werden Informationen zum Wohnraum, zur Bildung und zum Erwerbsleben erfragt.

Was wird gefragt und wie wird die Befragung durchgeführt?
Es wird nach Alter, Geschlecht, Familienstand, Erwerbsstatus, Migrationshintergrund, Bildung, Beruf und Religionszugehörigkeit gefragt.
Haus- und Wohnungseigentümer erhalten die Fragebögen per Post. Die anderen ausgewählten Haushalte werden einige Tage vor dem Besuch eines Interviewers per Postkarte benachrichtigt.

Bin ich zu Auskunft verpflichtet?
Ja, man darf die Auskunft nicht verweigern. Im Zensusgesetz 2011 sind die Verpflichtung zur Aussage und auch die Verhängung von Bußgeldern bei Verweigerung gesetzlich festgelegt.

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
Es sind verschiedene Maßnahmen zur Datensicherheit getroffen worden. Das Bundesstatistikgesetz regelt, dass die Daten anonymisiert werden und nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen.