neu_2012_rente

dgs_button_blau_transparent.pngRente mit 67
Zum Jahreswechsel 2012 ist es so weit: Die Rente mit 67 kommt, und die Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung werden stufenweise erhöht. Wer 1947 und später geboren wurde, für den steigt das reguläre Renteneintrittsalter von Jahrgang zu Jahrgang um einen Monat. Für Schwerbehinderte sieht die neue Regelung etwas anders aus:

Ab Jahrgang 1952 steigt das Renteneinstiegsalter schrittweise von 63 auf 65 Jahre. Das Alter für den frühesten Rentenbeginn steigt für Schwerbehinderte von 60 auf 62 Jahre. Wer dann mit 62 statt mit 65 in Rente geht, muss Abschläge von 10,8 % in Kauf nehmen.

Weitere Infos:

Verbraucherzentrale NRW
Finanzverbund R+V

Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt
Die Rentenbeitragssätze sinken zum 1. Januar 2012 von 19,9 auf 19,6 Prozent. Bei einem Bruttoverdienst von 2500 Euro macht das 3,75 Euro weniger Abzug pro Monat aus.
Gleichzeitig steigt die Beitragsbemessungsgrenze bei der Rentenversicherung auf 67.200 Euro pro Jahr oder 5.600 Euro im Monat (im Osten 57.600 Euro pro Jahr oder 4.800 Euro pro Monat). Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Betrag, bis zu dem in Deutschland Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung höchstens erhoben werden. Der Teil des Bruttoeinkommens, der die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet, bleibt für die Beitragsbemessung außer Betracht.