neu2014 finanzen

dgs_button_grau_transparent.pngSteuer: Der steuerliche Grundfreibetrag, also der Teil des Einkommens, für den der Arbeitnehmer keine Steuern zahlen muss, steigt von 8130 auf 8345 Euro. Das bedeutet eine Erhöhung um 224 Euro. Die Summe von 8345 Euro entspricht in etwa dem verfassungsrechtlich fixierten Existenzminimum.

Verpflegungspauschale: Bisher bekamen Arbeitnehmer sechs Euro vom Arbeitgeber erstattet, wenn sie mindestens acht Stunden auf Geschäftsreise waren. Bei einer Reise von mindestens 14 Stunden waren es zwölf Euro, dauerte die Reise 24 Stunden gab es 24 Euro. Nun fällt die erste Stufe weg: Die steuerfreie Zwölf-Euro-Pauschale gibt es bei einer Abwesenheit ab acht Stunden. Für Tage, an denen der Arbeitnehmer beruflich 24 Stunden von seiner Wohnung entfernt ist, erhält er wie zuvor 24 Euro.

Unterhalt: Für Erwerbstätige, die für Kinder bis zum 21. Lebensjahr Unterhalt zahlen müssen, erhöht sich der Selbstbehalt von 950 auf 1.000 Euro. Nicht Erwerbstätige dürfen künftig 800 statt 770 Euro monatlich für sich behalten. Auch wer einem Ehegatten oder für nichteheliche Kinder Unterhalt zahlen muss, hat einen höheren Selbstbehalt: Er steigt von 1.050 auf 1.100 Euro. Der Selbstbehalt gegenüber volljährigen Kindern beträgt ab Januar 1.200 Euro, der gegenüber Eltern steigt von 1.500 auf 1.600 Euro. Der Selbstbehalt ist der Mindestbetrag eines Unterhaltspflichtigen, den er für sich behalten darf, auch wenn er dann nicht den kompletten Unterhalt zahlen kann.