ueber_den_ersten_april.jpgdgs_button_grau_transparent.pngHast du auch schon mal einen Aprilscherz gemacht oder bist auf einen reingefallen? Vielleicht hast du dich dabei dann gefragt, woher die Tradition des Aprilscherzes stammt? Wir haben uns das auch gefragt und einige interessante Hintergründe erfahren:

dgs_button_grau_transparent.pngAls Brauch taucht der 1. April zum ersten Mal 1610 in Bayern auf. Aber man vermutet, dass er viel älter ist, denn der 1. April ist in vielen Teilen der Welt bekannt. Das Wort ?Aprilnarr? taucht in Deutschland das erste Mal im 17. Jahrhundert auf. Von da an berichten auch Schriftsteller wie Johann Wolfgang von Goethe über ihn: ?Willst du den März  nicht verlieren, so lass nicht in April dich führen. Den ersten April musst du überstehen, dann kann dir manches Gute geschehen.?

dgs_button_grau_transparent.pngDas Wort ?Aprilscherz? gibt es allerdings erst seit dem 19. Jahrhundert, davor nannte man es ?in den April schicken.? Im Mittelpunkt des Aprilscherzes steht der Aprilnarr. Allerdings weiß man nicht genau, wer dieser Narr sein soll. Denn es gibt den Menschen, der den Streich plant und ausführt und einen der darauf reinfällt. Üblich ist, dass derjenige als Aprilnarr bezeichnet wird, der auf den Scherz reinfällt. Im englischen Sprachraum wird der 1. April als ?all fools?s day? bezeichnet.

dgs_button_grau_transparent.pngEs gibt viele verschiedene Erklärungsversuche über die Entstehung des Aprilscherzes. Leider kann man nicht genau sagen, wie er genau entstanden ist. Hier einige Erklärungsversuche:

 

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1.    Heinrich IV hatte einen Hang zu jungen Frauen. Am 1. April bekam er einen Brief von einem jungen Mädchen, das ihn um ein Rendevouz bat. Als er dieser Einladung folgte, wurde er am Ort der Verabredung von seinem gesamten Hofstaat und seiner Frau Maria de Medici empfangen.


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2.    Am Wahrscheinlichsten ist, dass es sich um die Reste eines Frühlingsbrauchs handelt. Dabei steht der Aprilnarr für den machtlos gewordenen Winter mit dem der kommende Sommer seine Scherze treibt.