ostern.jpgdgs_button_grau.png Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum. Man feiert die Auferstehung Jesu Christi. Ostern wird immer am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond gefeiert, also frühestens am 22. März. Alle anderen kirchlichen Feiertage des Jahres richten sich nach dem Datum des Ostersonntages.

Der österliche Festkreis beginnt mit dem Aschermittwoch, dem eine 40-tägige Fastenzeit folgt. Diese erinnert an die 40 Jahre der Israeliten in der Wüste sowie an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste fastete und betete. Die Fastenzeit endet mit dem 40. Tag am Karsamstag.

Die letzte Woche vor Ostersonntag, die Karwoche, beginnt mit dem Palmsonntag, an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern. Am Gründonnerstag feiert das Christentum das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Am folgenden Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert.

 

ostern_osterbraeuche.jpgdgs_button_grau.pngEinige der heutigen Osterbräuche werden auf germanische und keltische Sonnenkulte zurückgeführt: etwa die Osterfeuer und das Osterrad. Osterfeuer werden meist auf Hügeln, d.h. weithin gut sichtbar angezündet. Sie sollen den Winter vertreiben. Am Osterfeuer geht es meist gesellig zu, es werden Getränke und Speisen gereicht. Eine ähnliche Funktion hat das Osterrad: Es ist meist ein Holzrad, welches mit Stroh gefüttert wird und angezündet einen Hügel hinuntergerollt wird. Kommt das Rad am Fuße des Hügels an, so wird dies als Hinweis auf eine gute Ernte gedeutet.