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was_ist_das_urlaubsgeld

dgs_button_gruen_transparentWas ist das Urlaubsgeld?
Es ist bereits eine alte Tradition in Deutschland, dass viele Firmen ihren Angestellten vor Beginn der Urlaubssaison ein Urlaubsgeld zahlen. Ein Recht auf Urlaubsgeld haben aber nur die Arbeitnehmer, in deren Tarifvertrag das vereinbart wurde.
Das Urlaubsgeld wird meist zum 1. Juni gezahlt. Es ist ein zusätzliches Entgelt des Arbeitnehmers an seinen Arbeitnehmer. Es ist jedoch strikt vom Urlaubsentgelt zu unterscheiden:

Unter Urlaubsentgelt versteht man die Weiterzahlung des gewohnten Lohnes während der Dauer des Urlaubs.

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Wie hoch ist das Urlaubsgeld?
Ähnlich wie beim Weihnachtsgeld ist die Höhe des Urlaubsgeldes abhängig von der Branche und dem Standort des Arbeitsplatzes. Meistens gibt es spezielle Regelungen, wie zum Beispiel einen Tarifvertrag, eine Betriebsvereinbarung oder den Arbeitsvertrag, in denen die Höhe des Urlaubsgeldes vereinbart wurde. In Deutschland bekamen in 2007 laut statista.com ungefähr 40 % der Arbeitnehmer ein Urlaubsgeld von bis zu 499 Euro. Weitere 25 % lagen zwischen 500 und 999 Euro. Auf das Urlaubsgeld muss der Arbeitnehmer Steuern und Sozialabgaben entrichten.
Es ist erlaubt, die Höhe des Urlaubsgeldes an die Dauer der Betriebszugehörigkeit, oder den Familienstand und die Zahl der Kinder anzupassen. Dann bekommt ein Kollege unter Umständen mehr, weil er länger im Betrieb beschäftigt ist.
Gekürzt werden darf das Urlaubsgeld nur, wenn dies im Tarifvertrag vorab geregelt wurde.  Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Angestellter ungewöhnlich viele Fehltage durch Krankheit hatte.

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